Der Dialog mit der IT-Welt ist für die Firma Beckhoff von großer Bedeutung. IT und Industrie verschmelzen immer stärker. Gleichzeitig entwickeln sich beide Branchen in unterschiedlichem Takt. Während die IT in rasantem Tempo neue Varianten hervorbringt, sind es in der Industrie die langjährig bewährten Technologien, aus denen heraus die zuverlässige Automatisierung von Maschinen und Anlagen weiterentwickelt wird. Für Beckhoff ist es daher wichtig, die Entwicklungen der IT nicht als Trend oder Hype zu verstehen, sondern etablierte Standards nachhaltig und kontrolliert für die Automatisierung nutzbar zu machen. Das Ziel ist, die IT-Integration in der Automation sinnvoll voranzutreiben. Gemeinsam praktische Erfahrungen zu sammeln ist dabei ein wichtiger Schritt, um die Weichen richtig zu stellen. So müssen wir gemeinsam frühzeitig in Entwicklungen bei den Standards involviert sein und benötigen notwendige Hintergrundinformationen. Diese können sowohl in der technologischen Ausrichtung Deutschlands als auch konkret für entsprechende Produktentwicklungen der deutschen mittelständischen Unternehmen berücksichtigt werden. Durch die begleitenden LNI-4.0-Aktivitäten, zum Beispiel in den Plugfests, können weitere Erkenntnisse gesammelt werden, die gebündelt in die Standardisierung zurückgespielt werden können. Gemeinsam mit LNI 4.0 wird so eine bessere Wahrnehmung in den Standard-Projekten erreicht. Dies ist insbesondere bei den benötigten IT-Standards wichtig, in denen Beckhoff aber noch nicht so tief involviert ist.

Nur durch den konsequenten Austausch von Unternehmen aus der IT-Branche und Elektroindustrie können technologische Innovationen gelingen, die auf gemeinsamen Standards basieren und so einen Mehrwert und Durchgängigkeit für Anwender auf der ganzen Welt schaffen.

Mit Dr. Karl Weber als Vertreter im LNI 4.0 will Beckhoff sowohl die konsequente Standardisierung als nachhaltige Basis der industriellen Kommunikation vorantreiben als auch die Belange von Regierung, IT-Branche und Automation zielführend zusammenbringen.