Plattform Industrie 4.0 schafft Grundlagen für nächste Phase von Industrie 4.0

Die Plattformökonomie ist eine Chance für die deutsche Industrie. Ihr einmaliges Produktions-Knowhow verschafft ihr einen Vorteil bei Nutzung und Aufbau von B2B-Plattformen. Damit dieser Vorteil zum Erfolg führt, entwickelt die Plattform Industrie 4.0 in einem internationalen Netzwerk die Grundlagen: Sie war Geburtshelferin für das Projekt GAIA-X. Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier stellte es nun auf dem Digital-Gipfel als verteilte, offene Dateninfrastruktur vor. Damit Unternehmen digitale Geschäftsmodelle auch umzusetzen können, hilft ihnen die Plattform mit Beispielen und Empfehlungen, sowie einem digitalen Zwilling für die Industrie 4.0.

B2B Plattformen nutzen – die nächste Phase von Industrie 4.0
Digitale Technologien sind in den Fabrikhallen angekommen. Nun geht Industrie 4.0 in die nächste Phase: Über die Zusammenführung von Daten und den Einsatz von KI sind neue Services und Geschäftsmodelle möglich. Vor allem bei Nutzung und Aufbau von B2B-Plattformen kann die deutsche Industrie ihr branchenspezifisches Fachwissen ausspielen und neue Marktanteile gewinnen. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Dateninfrastruktur, -sicherheit und -interoperabilität sind Voraussetzungen für die Entstehung neuer, digitaler Ökosysteme (vgl. Leitbild 2030). Die Plattform Industrie 4.0 und ihre Partner schaffen dafür zentrale Grundlagen.

Souveränität für einen innovativen Mittelstand
In einem sicheren Umfeld wird der industrielle Mittelstand in digitale Geschäftsmodelle investieren und sensible Daten mit Partnern teilen. Die Plattform Industrie 4.0 initiierte deshalb ein Projekt für den Aufbau einer europäischen Dateninfrastruktur, die den Bedarf des Mittelstands adressiert. Inzwischen steht das Projekt auf einer breiten Basis von Beteiligten und eigenen Füßen. Die Akteure der Plattform Industrie 4.0 gestalten den Aufbau der Dateninfrastruktur weiterhin intensiv mit, wie auch die Industrie zu den zentralen Anwendern gehören wird.

Sichere und interoperable Daten
Sicherheit schafft Vertrauen und macht so den Austausch sensibler Daten erst möglich. Die Plattform Industrie 4.0 erarbeitetSicherheitslösungen für die Industrie 4.0 in Kooperation mit (inter-)nationalen Partnern und überführt sie in Pilotprojekte. Für die KI-gestützte Analyse von Maschinendaten müssen sie in großer Menge und hoher Qualität aggregiert werden. Dafür hat die Plattform Industrie 4.0 die Verwaltungsschale als Grundlage für digitale Zwillinge für die Industrie 4.0 entwickelt. Die Projekte Verwaltungsschale vernetzt und Recht-Testbed führen die Konzepte in die Anwendung.

Beispiele und Empfehlungen für Geschäftsmodelle
Neben den technischen Voraussetzungen für digitale Wertschöpfung brauchen Unternehmen umsetzbare Empfehlungen. Die Plattform Industrie 4.0 zeigt Praxisbeispiele, identifiziert Grundmuster und betriebs- und volkswirtschaftliche Effekte von datenbasierten Geschäftsmodellen auf. Zudem analysiert sie, welche organisatorischen Anforderungen mit digitalen Geschäftsmodellen einhergehen.

 

Über die Plattform Industrie 4.0
Die Plattform Industrie 4.0 ist das zentrale Netzwerk in Deutschland, um die digitale Transformation in der Produktion voranzubringen. Im Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Verbänden sind über 350 Akteure aus mehr als 150 Organisationen in der Plattform aktiv. Die Plattform unterstützt deutsche Unternehmen mit Praxisbeispielen, Informationsangeboten und Handlungsempfehlungen dabei, Industrie 4.0 zu implementieren. Die zahlreichen internationalen Kooperationen der Plattform unterstreichen ihre starke Rolle in der internationalen Industrie 4.0-Debatte. Mehr Informationen unter www.plattform-i40.de.

Geschäftsstelle Plattform Industrie 4.0
Bertold Brecht Platz 3
10117 Berlin
Tel.: +49.30.5360.77-48
geschaeftsstelle@plattform-i40.de

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