VR Anwenderworkshops

Anwenderworkshops neu gedacht – vom Zuhören ins Umsetzen und Machen

Viele Anwenderworkshops sind inhaltlich stark. Es gibt fundierte Vorträge, praxisnahe Beispiele und wertvolle Einblicke. Das Problem entsteht oft erst danach: Zurück im eigenen Unternehmen treffen die neuen Impulse auf bestehende Strukturen, volle Terminkalender und operative Zwänge. So verkürzt sich die Halbwertszeit des frisch erworbenen Wissens schneller, als uns lieb ist – nachweislich unter einer Woche.

Dabei liegt es nicht am Thema. Und auch nicht an der Relevanz. Es liegt an der Art der Vermittlung.

Gerade in Zeiten von Industrial AI, Datenräumen und digitaler Transformation reicht es nicht mehr, Inhalte nur anzuschauen und zu verstehen. Sie müssen erlebt, durchdacht und auf die eigene Realität übertragen werden. 

Genau hier setzt unser Anwenderworkshop an.

Ein zentraler Bestandteil ist der Cross-Reality-Raum. Mit einer VR-Brille – die gleichzeitig den Blick auf die reale Umgebung ermöglicht – betreten die Teilnehmenden eine dreidimensionale Lernwelt. Inhalte werden räumlich erfahrbar, Zusammenhänge sichtbar, Mechanismen greifbar. Über interaktive Aufgaben und haptische Übungen wird das Gelernte nicht nur vermittelt, sondern direkt angewendet. Diese Form des Lernens aktiviert genau das, was wir aus nachhaltigen Lernerfahrungen kennen: Wer etwas selbst erlebt, verankert es deutlich tiefer.

Der zweite entscheidende Baustein ist die individuelle Übersetzung in die eigene Praxis. Mit ganz realen, physischen Methoden wie Lego Serious Play modellieren die Teilnehmenden ihre konkrete Unternehmenssituation. Prozesse, Abhängigkeiten, Schnittstellen – alles wird sichtbar gemacht. Das neue Wissen, etwa zu Datenräumen, wird nicht abstrakt diskutiert, sondern unmittelbar aufgebaut und exemplarisch integriert. Dabei entstehen überraschend schnell passgenaue Lösungsansätze, Varianten und Weiterentwicklungen, die exakt zur jeweiligen Organisation passen.

Die Rückmeldungen sprechen für sich: Die Halbwertszeit des vermittelten Wissens liegt nicht bei wenigen Tagen, sondern bei über vier Wochen. Und in vielen Fällen hat die Umsetzung bis dahin bereits begonnen.

Das ist der Unterschied zwischen einem Workshop, der informiert – und einem Workshop, der befähigt.

Unser Anspruch ist klar: Anwender sollen nicht nur teilnehmen. Sie sollen mit Klarheit, Motivation und konkreten nächsten Schritten zurückkehren. Und genau dafür gestalten wir dieses Format.

So sieht das konkret im Workshop aus

Was bedeutet „erleben“ eigentlich im Kontext von Datenräumen und Industrial AI?

Die folgenden Beispiele zeigen typische Situationen – im Cross-Reality-Raum (XR) dargestellt.

Durch XR wird einerseits das haptische Erleben ermöglicht – andererseits das Verständnis erweckt – warum genau in und mit Datenräumen der Unterschied entsteht.

Maschinen verstehen – nicht nur beschreiben!

Teilnehmende bewegen sich direkt an einer virtuellen Maschine.
Durch Interaktion öffnen sich gezielt die benötigten Informationen zu den einzelnen Komponenten:

Infos an der Maschine

Welche genauen Ausleger sind verbaut?
Wie werden sie angetrieben?
Welche Leistungsdaten liegen vor?

Die Daten werden nicht irgendwo zusammengesucht, sondern über den jeweiligen Datenraum strukturiert und einheitlich dargestellt – basierend auf der Logik der Verwaltungsschale.

Was früher mühsam aus verschiedenen Quellen (Sie kennen sicher die endlosen Telefonate?!) zusammengetragen werden musste, ist nun sofort verfügbar und nachvollziehbar.

Daten werden greifbar und punktgenau anwendbar!

In einer weiteren Szene wird sichtbar, welche Maschinendaten tatsächlich relevant sind:

Temperatur, Länge, Gewicht, Dimensionen – alles lässt sich direkt verändern und erleben.

Anstatt abstrakter Werte entsteht in XR ein Erlebnis und Gefühl dafür, wie sich Daten auf reale Systeme auswirken.

Colette erklärt Maschinendetails

Die richtige Komponente für die Maschine auswählen – ohne Umwege!

Ein besonders praxisnahes Szenario:

Informationen zur MaschineZwei Pressen stehen zur Auswahl.
Welche ist für die konkrete Anwendung geeignet?

Im Workshop und in XR  werden genau die Daten sichtbar, die für diese Entscheidung relevant sind:

Leistung, Größe, Einsatzmöglichkeiten.

Was in der Realität bisher oft mehrere Abstimmungen und Rückfragen erfordert, passiert in Datenräumen nun in kürzester Zeit  – datenbasiert und transparent.

Schwachstellen erkennen, bevor sie zum Problem werden!

Auch bestehende Systeme lassen sich analysieren.

SchaltschrankIn einem Schaltschrank  wird sichtbar, welche Komponenten nicht mehr zu neuen Anforderungen passen. Diese werden direkt markiert und können gezielt identifiziert werden.

Der Effekt: Teilnehmende erkennen sofort, wo Anpassungen notwendig sind – und warum.

Kompatibilität verstehen – bevor integriert wird!

Zuordnung von Daten in LieferströmenEin weiteres Szenario zeigt veränderte Lieferströme zwischen Stationen.

Sofort wird sichtbar:

Welche Maschinen und Daten passen zusammen?
Wo entstehen Brüche?

Kompatibilität wird visuell dargestellt – klar, eindeutig und ohne Interpretationsspielraum.

Genau hier zeigt sich der eigentliche Mehrwert von Datenräumen:
Zusammenhänge werden sichtbar, bevor Probleme entstehen.

Warum das einen Unterschied macht

Diese Beispiele zeigen, worum es im Kern geht:

Wissen bleibt nicht abstrakt.
Es wird erlebbar, überprüfbar und direkt anwendbar.

Und genau deshalb bleibt es auch nicht beim Verständnis – sondern führt zur Umsetzung.

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